Armut

Kinderarmut beeinträchtigt die Chancen für das ganze Leben.

Allein 20% der Kinder hier in Velbert wachsen in Armut auf, wobei vor allem Armut in den frühen Kinderjahren verheerende Folgen für das restliche Leben haben können: Erwachsene, die in ihrer Kindheit arm waren neigen eher zu Psychosen und Störungen, haben öfters einen schlechten oder keinen Schulabschluss und werden sehr wahrscheinlich später arbeitslos sein. Kinderarmut ist mehr, als nur wenig Geld zu haben- Armut ist erblich.

Wir, die Linksjugend, setzen uns seit unserer Gründung für die Armen und die Sozialbenachteiligten ein. So fordern wir den kostenlosen Eintritt von schlechter gestellten Kindern sowie Jugendlichen in Freizeit- und Kulturangebote, wie im Schwimmbad, Theater oder in Sportvereinen. Zusätzlich möchten wir ärmeren Kindern ein kostenloses ÖPNV-Ticket ermöglichen, womit diese unbegrenzt zur Schule, aber auch in umliegende Städte pendeln können. Zusätzlich fordern wir einen enormen Ausbau von Streetworker-Stellen und Sozialarbeiter/innen an den Jugendzentren, die sich sofort um Probleme oder Anzeichen von psychischem Unwohlsein kümmern können.

Die Armut in Deutschland wächst

Laut dem 5. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung von 2017 leben 15,7 Prozent der Bevölkerung in Armut oder an der Armutsgrenze. Das sind knapp 13 Millionen Menschen. Zum Vergleich: Im Jahr 2002 galten hierzulande noch 12,7 Prozent aller Einwohner als arm. Betroffen sind vor allem kranke und alte Menschen, Niedriglöhner und Arbeitslose, kinderreiche Familien und Alleinerziehende. Jeder Mensch hat das Recht auf ein menschenwürdiges Leben- wir fordern daher bundesweit, dass Bürger*innen mit finanziellen Engpässen geholfen wird. Wir gehen aber noch weiter und fordern, dass finanzielle Probleme nicht nur behoben werden sollten, sondern dass man dort ansetzt wo das Problem überhaupt entstanden ist: Somit sprechen wir uns für den Ausbau von Weiterbildungsmaßnahmen, Umschulungen aber auch Wiedereingliederungssystemen ein.
Um Kinderarmut zu vermeiden gilt für uns der Tenor: Um den Kindern zu helfen, muss erstmal den Eltern geholfen werden – nur dann ist eine langzeitige Reduzierung der Arbeitslosenquote möglich.

Teuer wohnen in Velbert – wann platzt die Immobilenpreisblase?

Tendenziell steigen die Mieten in Velbert und es wird für viele Familien sowie Rentnerinnen immer schwerer ihren Lebensunterhalt plus der Miete zu stämmen. Oftmals müssen Rentnerinnen, aber auch Familienväter und -Mütter zusätzliche Jobs annehmen, um die Rente oder das Gehalt aufzustocken. Wir treten für ein Leben ein, indem Bürger*innen mühelos ihre (Grund-) Bedürfnisse stillen können, ohne sich maßlos zu verschulden und ohne in gleich mehreren Jobs auf einmal tätig werden zu müssen. Nur wer sich auf einen Job fest einstellt und vorbereitet, kann in diesem richtig aufgehen und mit Freude am Berufsleben teilnehmen.
Zwang ist dabei nur von kurzer Dauer und führt über kurz oder lang oft in die Arbeitslosigkeit. Wer sein Leben lang für unsere Gesellschaft arbeitete, sollte das aber ab dem Renteneintritt nicht mehr tun müssen. Es kann nicht sein, dass Menschen die damals unser Land wieder mit aufgebaut haben nun im Müll nach Pfandflachen sammeln müssen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Große Vorhaben, wie die Bekämpfung der (Renten-) Armut es eine ist, benötigen Zeit- daher fordern wir als Überbrückung die Anbringung des Pfandrings um jede städtische Mülltonne. So muss niemand in einen Mülleimer greifen um an das Pfand zu kommen, sondern kann dieses aus dem Pfandring entnehmen. Zusätzlich tut man der Umwelt etwas gutes – indem jede Pfandflasche dem Pfandsystem wieder zurückgeführt und so nicht mit dem normalen Müll verbrannt wird.

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